Passworte – Der neue Trend

Bis vor kurzem hieß es noch, man solle möglichst lange Passworte verwenden. Ein wilder Mix aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen galt als sicher. Solche Passworte haben den gravierenden Nachteil, dass sich kaum jemand solche Konstruktionen merken kann. Das führt dazu, dass Menschen ausweichen: Das selbe Passwort wurde mehrfach verwenden. Oder es wurde doch irgendwo aufgeschrieben und in Computernähe deponieren.

Passworte, die man sich merken kann

Sichere Passworte nach neuen Kriterien.Jetzt kommt der neue Trend, der allerdings erfordert, dass die Eingabe von sehr langen Passworten erlaubt ist: Sinnvolle, merkbare Passphrasen, eventuell durch Satzzeichen getrennt gelten nun als sicher. So eine Passphrase wäre zum Beispiel: Ich-wohne-sehr-gerne-in-Wien

Auch das routinemässige häufige Wechseln von Passworten ist neuesten Empfehlungen nach gar nicht notwendig. Solange es keinen Verdacht gibt, dass das Passwort in unbefugte Hände geraten ist, darf auch das bekannte und bestehende Passwort bleiben. Wer eine Software zum Speichern von Passworten verwendet und diese Software auch zum generieren von Passworten verwendet, kann inzwischen auch hier sogenannte „lesbare Passworte“ als Vorgabe wählen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.