Zu meiner Person – Margot R. Dimi

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Seit 2001 ist immer mindestens ein Irish Wolfhound an meiner Seite.

Ich bin im Waldviertel, an der tschechischen Grenze aufgewachsen und zur Schule gegangen. Damals gab es noch den eisernen Vorhang. 1986, als dieser Vorhang arge Risse bekam, maturierte ich und ging nach Wien um zu studieren. Mit mir und dem Finden meines persönlichen Weges beschäftigt, bekam ich die Tragweite der politischen Veränderungen nur am Rande mit. Das Publizistikstudium verlief nach dem 1. Diplom und mit ständig wechselndem Zweitfach im Sande. Ich folgte sinngemäss dem Spruch, den einer der Lektoren getätigt hatte: Das Publizistikstudium schliessen nur jene ab, die an der praktischen Ausübung scheitern.

Auf ins Berufsleben!

Nach einem kurzen Ausflug in die Bürotätigkeit, in der ich den praktischen Umgang mit dem PC lernte durfte ich 1991 im AT-Verlag erstmals Redaktionsluft schnuppern. In einem technischen Fachverlag war es damals noch sehr ungewöhnlich als Frau nicht im Sekretariat oder Anzeigenverkauf tätig zu sein sondern als Redakteurin.

Ab 1992 wechselte ich in die Produktion wo ich die Anfänge von Täglich Alles und News miterleben durfte. Das war eine wirklich aufregende Zeit! Eine Tageszeitung in Farbe war damals mehr als revolutionär und das ganze von der technischen Seite miterleben zu dürfen war einfach toll!

1994 ging ein Jugendtraum in Erfüllung

profil rief an und Hr. Czernin war von meinem schon zu dieser Zeit sehr buntem Lebenslauf so angetan, dass er mich vom Fleck weg für die Redaktion der Film- und Fernsehbeilage Guide engagiert! Endlich war ich da, wo ich immer hin wollte, doch das Glück währte nur kurz. Die Beilage wurde nach ca. einem Jahr ziemlich plötzlich eingestellt und fast die ganze Belegschaft gekündigt.

Zeit für eine Neuorientierung, ich wagte 1995 den Schritt in die Selbständigkeit und es blieb spannend. Mit DTP/Graphik beginnend kam sehr bald Internet mit all seinen Facetten dazu. Inzwischen führt der Bogen auch wieder zurück zum Text, aktuell hauptsächlich in Form von Kurztexten für Homepages und Social Media.

Es muss mehr geben, als Computerarbeit

2015/16 stand im Zeichen der Weiterbildung und diesmal ist manuelles Arbeiten das Thema – ganz ohne Computer dafür mit Hunden, die mich seit 2001 begleiten, und Pferden, die nach langer Abstinenz wieder in mein Leben kommen. Ein lange gesuchter Ausgleich zur Bildschirmarbeit, der zur Haupttätigkeit werden darf. Ebenfalls 2016 entdeckte ich die Freude am Schmuck tragen wieder. Das verbinde ich mit Schmuckparties – ein komplett neues Thema für mich, welches endlich auch die Leichtigkeit (zurück) in mein Leben bringt.